Yoga ist das Sanskritwort aus der Wurzel Yuj = Einspannen, vereinigen, beherrschen, Fertigkeit...
Yoga = Vereinigung, Verbindung.
Yoga als Überbegriff, steht für eine Vielzahl von Techniken, Wegen und Weltanschauungen. Innerhalb des Yoga gibt es viele verschiedene Formen und Schwerpunkte, auf die sich die Praktiker konzentrieren. Ziel dieser Praktiken ist die Einheit, die Gottesschau. Obwohl die Tendenz besteht, den persönlichen beschrittenen Weg als den einzig wahren und authentischen Yoga zu bezeichnen, existiert so etwas nicht und widerspricht dem Gedanken und Geist des Yoga (Vereinigung). Es stellt ein überkonfessionelles Lernsystem dar, dass unabhängig von jeglicher religiöser oder weltlicher Ausrichtung angewandt werden kann, um Gesundheit, innere Stärke und Harmonie zu erlangen.
Yoga ist eines der sechs klassischen Systeme der indischen Philosophie, welches sich in erster Linie auf die Yoga Sutras von Patanjali bezieht.
Es wird vermutet, dass die yogischen Techniken bereits aus der vorarischen Zeit, aus der Induskultur
Erste Erwähnungen yogischer Heilstechniken finden sich in der Taittiña Upanisad (II,4).
Seit der brahmanischen Phase
Yoga stellt einen seit Jahrtausenden beschrittenen Weg zur Selbstverwirklichung dar. Dabei geht es um das Erlangen der Einheitserfahrung, der Einswerdung mit Gott. Yoga stellt zur Erreichung dieser Ziele extrem potente Werkzeuge zur Verfügung, die dabei helfen, die jeweiligen Schritte machen zu können, um so das Ziel zu erreichen. Diese hohe, den Übungen innewohnende Kraft ist es, die ab einer gewissen Stufe die Unterweisung durch einen persönlichen Lehrer erforderlich macht. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts war eine direkte Unterweisung des Schülers durch den Lehrer üblich. Erst die zunehmende Verbreitung des Yoga im Westen, welche mit den Reisen Swami Vivekanandas und Paramahansa Yoganandas seinen Anfang nahm, führte zu einer Wandlung dieser tradierten Lernform.
Heute lernen viele Menschen Yoga über Videos, mit Hilfe von Yogabüchern oder durch Kurzseminare. Für den Einstieg in Yoga ist dies ein durchaus geeignetes Mittel, birgt aber die Gefahr des Einübens falscher Gewohnheiten, der man sich bewusst sein sollte. Spätestens nach einigen Monaten eigenständiger Yogapraxis sollte die Unterweisung durch einen Lehrer erfolgen. So werden Fehler und die daraus resultierenden Folgen vermieden und der Gewinn aus der Yogapraxis wird wesentlich erhöht.
Wir wünschen dir bei deinen Yoga-Erfahrungen alles Gute und OM SHANTI - OM FRIEDEN.
Weitere Informationen zu Yoga stehen unter Veröffentlichungen zur Verfügung.